Aktuelles
Die Dohle ist Vogel des Jahres – Immer weniger Nistmöglichkeiten für den schlauen Vogel von nebenan
Der NABU hat die Dohle zum Vogel des Jahres 2012 gekürt. „Damit wollen wir uns verstärkt für die geselligen Vögel einsetzen, denn ihre Lebensräume werden immer mehr
eingeengt“, erläutert Eutins NABU-Vorsitzender Oscar Klose. Es sei dringend geboten, die vielseitigen Stimmtalente besser zu schützen, denn Dohlen stehen bereits in mehreren
Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten oder auf der Vorwarnliste. Als Kulturfolger hatten sich die ursprünglichen Steppenbewohner in der menschlichen Nachbarschaft gut
eingerichtet: Hohe Gebäude boten ihnen vorzüglichen Unterschlupf und Weiden, Felder und Wiesen einen reich gedeckten Tisch mit Käfern, Heuschrecken, Würmern und Schnecken. Für
die Landwirtschaft waren sie nützliche Helfer bei der biologischen Schädlingsbekämpfung und so lebten Mensch und Dohle jahrhundertelang einträchtig miteinander. Doch nun wird
immer mehr Grünland für den großflächigen Anbau von Energiepflanzen wie Mais umgebrochen. Lesen Sie mehr.
Startseite von Ornitho
Ornitho.de gestartet - Neue online-Datenbank für Vogelbeobachtungen
Was lange währt wird endlich gut und darf von jetzt an für alle interessierten Vogel- beobachter genutzt werden. Soeben ist DIE Internet- plattform für Beobach- tungen in Deutschland online: www.ornitho.de!
Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zeichnet für die Führung von ornitho.de verantwortlich und es ist zu wünschen, dass dieser Seite in Kürze ein Erfolg mit vielen neuen Nutzern und Meldungen beschieden ist. Zahlreiche gute Ornithologinnen und Ornithologen und Gebietskenner stehen landesweit als regionale Koordinatoren und Moderatoren im Einsatz. Sie kontrollieren die eingehenden Meldungen auf ihre Vollständigkeit und Plausibilität und sorgen damit für eine möglichst fehlerfreie Datenbank.
Neben dem komfortablen Eingeben von ornithologischen Beobachtungen (sogar punktgenau auf Landeskarten) und dem Hochladen von (Beleg-)Fotos seien hier auf die umfangreichen Abfragemöglichkeiten von Avidaten aufmerksam gemacht. Ganz abgesehen davon bleiben die persönlichen Beobachtungsdaten gespeichert, überall abrufbar und v. a. in verschiedenen Formaten exportierbar.
Die Anmeldung ist schnell und einfach. Beim Starten von www.ornitho.de wird auf der Einstiegsseite gefragt, ob Sie mitmachen wollen. Auch der NABU archiviert ab sofort die Ergebnisse seiner Vogelerfassungen bei Ornitho.de. Machen auch Sie mit!
Zwischenbilanz - NABU Viehdieckswiesen sind Verbreitungsschwerpunkt bedrohter Tiere und Pflanzen geworden
20.10.2011. Nach 5 Jahren der Projektumsetzung ist es Zeit, die "Wiedervernässung der Viehdieckswiesen" im Hinblick auf den Erfolg der seinerzeit umgesetzten Maßnahmen zu bewerten.
Die Auswertung der während der vergangenen Jahre durchgeführten Bestandserfassungen führt nun zu einer klaren Aussage: Die Viehdieckswiesen haben sich zu einem wertvollen Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten entwickelt.
Unseren Zwischenbericht lesen Sie hier. Ein gedrucktes Exemplar erhalten Sie gegen eine Schutzgebühr von 7,50 €. Schicken Sie uns dazu bitte einfach eine Mail.
Inventur bei Libellen abgeschlossen – NABU beteiligt sich an landesweiter Atlaskartierung
04.10.2011. Nach den Kartierungen für den Deutschen Brutvogelatlas und für den schleswig-holsteinischen Amphibienatlas steht seit 2010 die heimische Libellenfauna im Fokus des NABU Eutin. Wie der Verband mitteilte, werde derzeit durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume eine Neuauflage eines Verbreitungsatlas` der schleswig-holsteinischen Libellen vorbereitet.
Hierfür hätten die Libellenfreunde des Eutiner NABU seit dem Sommer 2010 bereits mehrere hundert Beobachtungen zusammengetragen und in die landesweite Fundpunktdatenbank eingespeist. Dabei sei manch überraschender Befund zur Verbreitung und Häufigkeit der bunten Flieger zu Tage gefördert worden.Lesen Sie mehr.
Albino-Laubfrösche in NABU-Obhut
- Seltene Farbvariante aufgetaucht
04.08.2011. Als zoologische Sensation gelten die 42 Albino-Laubfrösche, die vor wenigen Tagen Einzug beim NABU Eutin gehalten haben. Die gerade mal eineinhalb Zentimeter langen Frösche stammen aus einem Wiederansiedlungsprojekt aus dem nördlichen Schleswig-Holstein. Dort sind bei der künstlichen Aufzucht von mehr als 1.000 Jungfröschen farblose Kaulquappen aufgetreten. Lesen Sie mehr.
Sommerausgabe der NABU News Eutin erschienen
22.07.2011. Soeben ist das diesjährige Sommerheft der NABU News Eutin erschienen.
Dies sind einige Themen der aktuellen Ausgabe:
- Die Lüge vom Biogas
- Wildbienenbuffet mit Stauden
- Was blüht denn da ?
- Seidenschwanz-Invasion in Schleswig-Holstein
- Bechstein statt Bauschutt !
Zum Download geht es hier.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
Gutachten belegt: Windkraftplanungen bei Hassendorf verharmlosen Risiken für Großvögel !
15.07.2011. Ein im Auftrag der Bürgerinitiative Gegenwind Hassendorf erstelltes Gutachten belegt nun, dass die bisherigen Darstellungen von Inves-torenseite zu den Erfordernissen des Vogelschutzes fachlich völlig unzureichend sind. Zudem werden Risiken für Rotmilan und Seeadler verharmlost, der Aspekt Vogelzug völlig ausgeblendet und die Ergebnisse weitergehender Untersuchungen bereits vorweggenommen.
Der NABU Eutin lehnt das Vorhaben ohne Wenn und Aber ab und schließt sich den Ergebnissen des von der Bürgerinitiative beauftragten Büros GGV vollumfänglich an.
Das Gutachten finden Sie hier.
Ehrung für verdiente Naturschützer. Rechts im Bild Heiner Garg. Mitte Burkhard Bohnsack, links Rolf Winker mit seiner Ehefrau Waltraud - Foto: Welding
NABU-Aktive geehrt - Schutzge-bietsreferenten erhalten Verdienst-medallie.
07.02.2011. Für ihr jahrzehntelanges Engagement im Rahmen der Schutzgebietsbetreuung haben die beiden Eutiner Burkhard Bohnsack (NSG Barkauer See) und Rolf Winkler (NSG-Kleiner Binnensee) in der vergangenen Woche aus den Händen des stellvertretenden Ministerpräsidenten Heiner Garg die Verdienstmedallie des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Der NABU Eutin gratuliert herzlich und wünscht den beiden Aktiven weiterhin einen guten Wirkungsgrad.
Seeadler bei Gothendorf vergiftet – NABU: „ Dem kriminellen Handeln schnell einen Riegel vorschieben!“
26.01.2011 Nachdem vor wenigen Tagen eine Vergiftung als Todesursache der bei Gothendorf aufgefundenen toten Seeadler bestätigt wurde, zeigt sich der NABU Eutin um unsere Greifvögel sehr besorgt.
Die Häufung der Vergiftungsfälle - im vergangenen Jahr sind an einem Feldgehölz westlich von Gothendorf gleich drei vergiftete Adler aufgefunden worden-, lasse auf eine gezielte Aktion gegen Beutegreifer schließen, so der Verband.
Lesen Sie mehr!
Die Markierungen zeigen, wo die vergifteten Adler aufgefunden worden sind
Ein Grund für die nach wie vor anhaltende illegale Verfolgung von Beutegreifern ist nach Ansicht des NABU auch das falsche, tradierte Bild vieler Jagdvertreter, angeblich Beutegreifer wie Greifvögel oder Raubsäuger rigoros ‚bekämpfen‘ zu müssen. In der Tat leistet dabei auch die bestehende Landesjagdzeitenverordnung mit ihren weitreichenden Möglichkeiten, sinnlos Arten wie Mauswiesel, Dachs und Marderhund verfolgen zu dürfen, dem illegalen Tun ideellen Vorschub. Die Verordnung ist aufzuheben und eine neue Verordnung unter Beteiligung der Naturschutzverbände an aktuelle tierökologische und ethische Erkenntnisse anzupassen. Ein wesentliches Kriterium ist es dabei zukünftig, dass es eines vernünftigen Grundes bedarf, um ein Tier zu töten.
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