Aktuelles

Rauschwalben leiden zunehmend unter Wohnungsnot - Foto: O.Klose Rauschwalben leiden zunehmend unter Wohnungsnot - Foto: O.Klose

Gefiederte Untermieter - NABU bittet um Rücksicht auf Schwalben

 

Kaum aus ihren afrika-nischen Überwinterungs-gebieten zurückgekehrt, beginnen für unsere Schwalbenarten in ihrer nördlichen Heimat auch schon die Probleme. Wie der NABU Eutin mitteilt, sei seit Jahren eine steigende Ablehnung gegen die eleganten Flugkünstler zu beobachten. NABU-Vorsitzender Oscar Klose zeigt sich besorgt: „Die Fälle, in denen Schwalbennester von den Wänden geschlagen oder ihre Ansiedlung mit Flatterband oder ähnlichem verhindert werden soll, nehmen stetig zu.“ Lesen Sie mehr.

Kamerateam mit NABU-Aktiven unterwegs - Amphibienschutzaktion im RTL-Fernsehen

 

Einen Eindruck von unseren Bemühungen zum Amphibienschutz konnte sich RTL-Redakteurin Katharina Steinhöfel am 21.03. am Braaker Moor verschaffen. Sie begleitete nebst Kamerateam NABU-Amphibienreferentin Gudrun Griep und NABU-Vorsitzenden Oscar Klose bei einer nächtlichen Amphibienexkursion.

 

Wer den Beitrag nicht live gesehen hat, kann ihn hier noch einmal online sehen. 

 

Landesgartenschau  -  Nein Danke!  Landschaft darf nicht zum Vergnügungspark verkommen

 

Einer möglichen Bewerbung Eutins um die Landesgartenschau erteilt der NABU Eutin eine deutliche Absage. Wie der Verband mitteilte, gäbe es zweifellos den Bedarf einer städtebaulichen „Aufhübschung“ einiger innenstadtnaher Bereiche, wie z.B. der Schlossterrassen. Jedoch  sei mit nicht kalkulierbaren  Auswirkungen für Natur und Landschaft zu rechnen.   NABU-Vorsitzender Oscar Klose sagte hierzu „Gerade die naturnahen Bereiche am Südufer des Großen Eutiner Sees sowie der Seescharwald  würden  unter einem  zunehmenden Erholungsdruck zu leiden haben. Ziel einer solchen Veranstaltung ist es schließlich, Heerschaaren von Besuchern anzulocken. Dass dies gewaltige Probleme auch wegen der vorzuhalten Infrastruktur mit sich bringen wird, kann niemand leugnen“. Lesen Sie mehr.

Erdkrötenmännchen - Foto: O.Klose Erdkrötenmännchen - Foto: O.Klose

Temperaturanstieg -  NABU erwartet Startschuss für Amphibien-wanderung

 

Die milden Temperaturen der vergangenen Tage bringen nun unsere Amphibien auf die Beine. Wie der NABU mitteilte, seien die ersten Amphibien, vor allem Teich- und Kamm-Molche bereits in ihren Laichgewässern gesichtet worden.

 

NABU-Amphibienreferentin Gudrun Griep hierzu: „Molche, Frösche und Kröten werden erst mit Temperaturen über 6 Grad und anhaltend hoher Luftfeuchtigkeit aktiv. Sobald sich diese Bedingungen einstellen, machen sie sich u.U. sogar über kilometerweite  Entfernungen aus ihren Winterquartieren auf zu ihren Laichgewässern.Lesen Sie mehr.

 

Foto: O.Klose Foto: O.Klose

Die Dohle ist Vogel des Jahres – Immer weniger Nistmöglichkeiten für den schlauen Vogel von nebenan

 

Der NABU hat die Dohle zum Vogel des Jahres 2012 gekürt. „Damit wollen wir uns verstärkt für die geselligen Vögel einsetzen, denn ihre Lebensräume werden immer mehr eingeengt“, erläutert Eutins NABU-Vorsitzender Oscar Klose. Es sei dringend geboten, die vielseitigen Stimmtalente besser zu schützen, denn Dohlen stehen bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten oder auf der Vorwarnliste. Als Kulturfolger hatten sich die ursprünglichen Steppenbewohner in der menschlichen Nachbarschaft gut eingerichtet: Hohe Gebäude boten ihnen vorzüglichen Unterschlupf und Weiden, Felder und Wiesen einen reich gedeckten Tisch mit Käfern, Heuschrecken, Würmern und Schnecken. Für die Landwirtschaft waren sie nützliche Helfer bei der biologischen Schädlingsbekämpfung und so lebten Mensch und Dohle jahrhundertelang einträchtig miteinander. Doch nun wird immer mehr Grünland für den großflächigen Anbau von Energiepflanzen wie Mais umgebrochen. Lesen Sie mehr.

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Ornitho.de gestartet -  Neue online-Datenbank für Vogelbeobachtungen

 

Was lange währt wird endlich gut und darf von jetzt an für alle interessierten Vogel- beobachter genutzt werden. Soeben ist DIE Internet- plattform für Beobach- tungen in Deutschland online: www.ornitho.de!

 

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zeichnet für die Führung von ornitho.de verantwortlich und es ist zu wünschen, dass dieser Seite in Kürze ein Erfolg mit vielen neuen Nutzern und Meldungen beschieden ist. Zahlreiche gute Ornithologinnen und Ornithologen und Gebietskenner stehen landesweit als regionale Koordinatoren und Moderatoren im Einsatz. Sie kontrollieren die eingehenden Meldungen auf ihre Vollständigkeit und Plausibilität und sorgen damit für eine möglichst fehlerfreie Datenbank.

Neben dem komfortablen Eingeben von ornithologischen Beobachtungen (sogar punktgenau auf Landeskarten) und dem Hochladen von (Beleg-)Fotos seien hier auf die umfangreichen Abfragemöglichkeiten von Avidaten aufmerksam gemacht. Ganz abgesehen davon bleiben die persönlichen Beobachtungsdaten gespeichert, überall abrufbar und v. a. in verschiedenen Formaten exportierbar. 

Die Anmeldung ist schnell und einfach. Beim Starten von www.ornitho.de wird auf der Einstiegsseite gefragt, ob Sie mitmachen wollen.  Auch der NABU archiviert ab sofort die Ergebnisse seiner Vogelerfassungen bei Ornitho.de. Machen auch Sie mit!

Foto: O.Klose Foto: O.Klose

Zwischenbilanz - NABU Viehdieckswiesen sind Verbreitungsschwerpunkt bedrohter Tiere und Pflanzen geworden

 

20.10.2011. Nach 5 Jahren der Projektumsetzung ist es Zeit, die "Wiedervernässung der Viehdieckswiesen" im Hinblick auf den Erfolg der seinerzeit umgesetzten Maßnahmen zu bewerten.

 

Die Auswertung der während der vergangenen Jahre durchgeführten Bestandserfassungen führt nun zu einer klaren Aussage: Die Viehdieckswiesen haben sich zu einem wertvollen Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten entwickelt.

Unseren Zwischenbericht lesen Sie hier. Ein gedrucktes Exemplar erhalten Sie gegen eine Schutzgebühr von 7,50  €. Schicken Sie uns dazu bitte einfach eine Mail

Foto: O.Klose Foto: O.Klose

Inventur bei Libellen abgeschlossen – NABU beteiligt sich an landesweiter Atlaskartierung

 

04.10.2011. Nach den Kartierungen für den Deutschen Brutvogelatlas und für den schleswig-holsteinischen Amphibienatlas steht seit 2010 die heimische Libellenfauna im Fokus des NABU Eutin. Wie der Verband mitteilte, werde derzeit durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume eine Neuauflage eines Verbreitungsatlas` der schleswig-holsteinischen Libellen vorbereitet.

Hierfür hätten die Libellenfreunde des Eutiner NABU seit dem Sommer 2010 bereits mehrere hundert Beobachtungen zusammengetragen und in die landesweite Fundpunktdatenbank eingespeist. Dabei sei manch überraschender Befund  zur Verbreitung und Häufigkeit der bunten Flieger zu Tage gefördert worden.Lesen Sie mehr.

 

Foto: O. Klose Foto: O. Klose

Albino-Laubfrösche in NABU-Obhut

- Seltene Farbvariante aufgetaucht

 

04.08.2011. Als zoologische Sensation gelten die 42 Albino-Laubfrösche, die vor wenigen Tagen Einzug beim NABU Eutin gehalten haben. Die gerade mal eineinhalb Zentimeter langen Frösche stammen aus einem Wiederansiedlungsprojekt aus dem nördlichen Schleswig-Holstein. Dort sind bei der künstlichen Aufzucht von mehr als 1.000 Jungfröschen farblose Kaulquappen aufgetreten. Lesen Sie mehr.

Sommerausgabe der NABU News Eutin erschienen

 

22.07.2011. Soeben ist das diesjährige Sommerheft der NABU News Eutin erschienen.

 

Dies sind einige Themen der aktuellen Ausgabe:

 

  • Die Lüge vom Biogas     
  • Wildbienenbuffet mit Stauden
  • Was blüht denn da ?
  • Seidenschwanz-Invasion in Schleswig-Holstein
  • Bechstein statt Bauschutt !

 

Zum Download geht es hier.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre. 

 

Durch Windkraftplanungen gefährdet: Kranich  Foto: O. Klose Durch Windkraftplanungen gefährdet: Kranich Foto: O. Klose

Gutachten belegt: Windkraftplanungen bei Hassendorf verharmlosen Risiken für Großvögel !

 

15.07.2011. Ein im Auftrag der Bürgerinitiative Gegenwind Hassendorf erstelltes Gutachten belegt nun, dass die bisherigen Darstellungen von Inves-torenseite zu den Erfordernissen des Vogelschutzes fachlich völlig unzureichend sind. Zudem werden Risiken für Rotmilan und Seeadler verharmlost, der Aspekt Vogelzug völlig ausgeblendet und die Ergebnisse weitergehender Untersuchungen bereits vorweggenommen.

 

Der NABU Eutin lehnt das Vorhaben ohne Wenn und Aber ab und schließt sich den Ergebnissen des von der Bürgerinitiative beauftragten Büros GGV vollumfänglich an.


Das Gutachten finden Sie hier

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