NSG Kleiner Binnensee

Direkt an der Ostsee gelegen: Das NSG Kleiner Binnensee - Foto: I.Ludwichowski Direkt an der Ostsee gelegen: Das NSG Kleiner Binnensee - Foto: I.Ludwichowski

Das Naturschutzgebiet "Kleiner Binnensee und angrenzende Salzwiesen" bei Behrensdorf an der Ostseeim Kreis Plön hat eine Größe von 108 ha und umfasst den Kleinen Binnensee bis zu seinem südwestlichen Ufer, die Salz-Feuchtwiesen zwischen dem neuen und dem alten Binnendeich sowie die Salz- und Sumpfwiesen im Deichvorland und den vorgelagerten Strandabschnitt mit Strand, Wall und Dünen.
Mit den angrenzenden Feuchtgrünlandflächen im Westen des Kleinen Binnensees stellt die ungefähr 150 ha große Fläche ein in sich geschlossenes Niederungsgebiet an der Ostsee dar.

 

Regelmäßiger Durchzügler: Alpenstrandläufer -  Foto: O.Klose Regelmäßiger Durchzügler: Alpenstrandläufer - Foto: O.Klose

Das Naturschutzgebiet ist Brutgebiet für Enten, Rallen und Larolimikolen, auch wenn letztere in ihren Beständen seit längerem abnehmen. Überregionale Bedeutung hat das Gebiet vor allem als Nahrungs-, Rast- und Mausergebiet für Schwäne, Gänse, Enten und Larolimikolen. Über den Winter jagt zumeist ein WanderfalkeFalco peregrinus im Gebiet.

Häufiger kommt auch der Seeadler Haliaetus albicilla vom nahen Großen Binnensee herüber. Vor der Küste des Kleinen Binnensees überwintern u.a. Schell-, Eider- und Eisenten Bucephala clangula, Somateria mollissima, Clangula hyemalis, sowie verschiedene Taucherarten in unterschiedlicher Anzahl.

 

Vom Bohlenweg lässt sich das NSG gut überblicken  -  Foto: I.Ludwichowski Vom Bohlenweg lässt sich das NSG gut überblicken - Foto: I.Ludwichowski

Das Naturschutzgebiet kann auf dem Strandweg hinter dem Strandwall durchgängig durchwandert oder mit dem Fahrrad durchfahren wer-den. Vom Strandweg aus führen zehn hölzerne Übergänge zum Strand. Zwischen den Strandwall-übergängen 6 und 7 befindet sich auf dem Strandwall ein Holzbohlen-weg.

Von hier aus ist das ganze Naturschutzgebiet zu überblicken!

Im Sommerhalbjahr wird das Gebiet von einem Naturschutzwart des NABU bewacht.

Mit Glück lässt sich auch einmal eine jagende Sumpfohreule beobachten -  Foto: O.Klose Mit Glück lässt sich auch einmal eine jagende Sumpfohreule beobachten - Foto: O.Klose

Ansprechpartner:

Rolf Winkler, Tel. 04521-2744

Und so kommt man hin: 

Die Ortsmarke markiert den frei zugänglichen Punkt von dem man den besten Überblick über das Gebiet hat, ohne die Tier- und Pflanzenwelt dabei zu stören.

Wir wünschen Ihnen viele spannende Naturbeobachtungen!