Beiträge aus 2010

Seidenschwänze werden von Beeren aller Art magisch angezogen - Foto: O.Klose Seidenschwänze werden von Beeren aller Art magisch angezogen - Foto: O.Klose

Seidenschwänze in Ostholstein - NABU bittet um Meldung von Beobachtungen


Eutin. Wer dieser Tage aufmerksam in Gärten und Parkanlagen unterwegs, hat gut Chancen, einen beson- ders attraktiven Wintergast zu Gesicht zu bekommen: Den Seiden- schwanz, einen etwa staren- großen Singvogel aus Nord- skandinavien und Rußland.

Nach Mitteilung des NABU würden zwar fast alljährlich einige der hübschen Vögel mit der markanten Haube auch in Ostholstein beobachtet. NABU-Vorsitzender Oscar Klose, nannte den diesjährigen Einflug aber „phänomenal“.

So würden seit Tagen fast ununterbrochen Meldungen von Beobachtungen beim NABU eingehen. Spitzenreiter sei dabei ein Schwarm von rund 150 Vögeln am Eutiner Hochkamp.

Die Seidenschwänze lassen sich bevorzugt in Gärten mit beerentragenden Sträuchern beobachten. Gerade Beeren von Feuerdorn aber auch Hagebutten und Äpfel würden die Tiere geradezu magisch anziehen. Die Vögel machen schon auf die Entfernung durch ihren schwirrenden Ruf, ein helles „sirrrr“ auf sich aufmerksam.

Zur Dokumentation des ungewöhnlich starken Auftretens bittet der NABU, alle Beobachtungen an info@nabu-eutin.de oder unter 04521/8580535 mitzuteilen.

 

Bagger brummt in Glasau/Altenweide - NABU und Gemeinde schaffen neues Froschparadies

 

11.10.2010 Seit heute brummt der 24 -Tonnen-Raupenbagger der Firma Möller und Söhne in der Gemeinde Glasau. Im Rahmen eines Gemeinschafts- projektes wird eine gemeindliche Fläche durch die Anlage von 7 für den Laubfrosch und die Knoblauchkröte maßgeschneiderten Laichgewässer aufgewertet. Baggerführer Thorsten Scharfenberg beweist dabei wieder einmal ein glückliches Händchen, wie die nachfolgenden Bilder zeigen. Alle Gewässer werden auf mineralischem Untergrund angelegt, und kommen damit den Lebensraumansprüchen der Zielarten Knoblauchkröte und Laubfrosch besonders entgegen. Nach Abschluss der Baggerarbeiten wird das 5 ha große Areal eingezäunt und extensiv beweidet, um eine Verbuschung zu vermeiden.

Die Maßnahmen werden aus Artenschutzmitteln des Landes Schleswig-Holstein finanziert.

Erster Haselmaus-Nachweis erbracht - Foto: O.Klose Erster Haselmaus-Nachweis erbracht - Foto: O.Klose

Erste Haselmaus-Nachweise mit "Dormouse-Tubes" erbracht - Haselmäuse fühlen sich auf NABU-Projektflächen wohl

 

11.10.2010 Dieser Tage werden die Haselmaus-Röhren kontrolliert, die wir im vergangenen Frühsommer in der Umgebung von Eutin in der Knicklandschaft verteilt haben. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mindestens an drei Stellen, haben Haselmäuse während der letzten Monate ihre Sommernester gebaut. Alle drei Nachweise stammen von Projektflächen des NABU-Eutin, wie z.B. den NABU-Viehdieckswiesen.

Neue Ausgabe der NABU News Eutin erschienen

 

14.07.2010 Soeben ist die neueste Ausgabe der NABU News Eutin erschienen. Lesen Sie in diesem Heft unter anderem:

  • Den Haselmäusen auf der Spur
  • Saatkrähen auf dem absteigenden Ast
  • Von Plattbäuchen und Flussjungfern  
  • Hilfsprojekt Knoblauchkröte geht in die
    nächste Runde 
  • Wenn der Wind im Walde weht

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Sommerlektüre!

Konzertmeister am Barkauer See - Foto: O.Klose Konzertmeister am Barkauer See - Foto: O.Klose

Wiederansiedlung des Laubfrosches geglückt?! - Erste Chöre geben Anlass zur Hoffnung

 

30.04.2010.  Wer dieser Tage oder besser gesagt Nächte die Laubfroschansiedlungsgebiete der Amphibienkampagne besucht, wird sie kaum überhören. Die vom NABU Eutin zwischen 2008 und 2009 ausgesetzten Laubfrösche fühlen sich an den NABU-Viehdiecksweisen und am Barkauer See offensichtlich sehr wohl und lassen derzeit ihre weithin hörbaren Balzrufe erklingen. Nachdem bereits im vergangenen Jahr die ersten vorlauten Laubfroschmännchen von sich hören machten, ist deren Anzahl nun auf Chorstärke angewachsen. So rufen an den Viehdieckswiesen nun etwa 30 und am Barkauer See etwa 40 Männchen in die Nacht.

Übrigens: Gelaicht haben die Tiere dort auch schon.

 

Hören Sie hier einen Mitschnitt einer etwa 10-köpfigen Truppe auf den Viehdieckswiesen, aufgenommen am 28.04.2010 um 23:00 Uhr am "Harmsteich".

B-Plan 70 weiter in der Kritik - NABU-Vorschläge im Rathaus unerwünscht.


28.03.2010  Im Zusammenhang mit der geplanten Beseitigung des Saatkrähenbrutplatzes am Krankenhausgelände betont der NABU gegenüber der Presse noch einmal den notwendigen Handlungsbedarf, der sich aus den artenschutzrechtlichen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes ergibt. Der Verband habe den Bürgermeister angesichts der kurz bevorstehenden politischen Beschlussfassung mit Schreiben vom 16.03. um ein Gespräch gebeten, ohne dass seitens der Stadt bislang hierauf reagiert wurde. Lesen Sie mehr !

Kamm-Molch - Foto: O.Klose Kamm-Molch - Foto: O.Klose

Temperaturanstieg – NABU erwartet Startschuss für Amphibienwanderung

 

18.03.2010: Die milden Temperaturen der vergangenen Tage bringen nun unsere Amphibien auf die Beine. Damit beginne nach der langen Winterwitterung das Wandergeschehen in diesem Jahr knapp 3 Wochen später als in den vergangenen Jahren.NABU-Amphibienreferentin Gudrun Griep hierzu: „Molche, Frösche und Kröten werden erst mit Temperaturen über 6 Grad und anhaltend hoher Luftfeuchtigkeit aktiv. Sobald sich diese Bedingungen einstellen, machen sie sich u.U. sogar über kilometerweite Entfernungen aus ihren Winterquartieren auf zu ihren Laichgewässern. Wir gehen davon aus, dass schon in den nächsten Tagen mit erhöhtem Aufkommen laichwilliger Tiere zu rechnen ist. Lesen Sie mehr!

Die Eutiner Saatkrähen erhalten Rückenwind vom LLUR - Foto: O.Klose Die Eutiner Saatkrähen erhalten Rückenwind vom LLUR - Foto: O.Klose

B-Plan 70 – weiter in der Kritik - Krähen erhalten Verstärkung aus Kiel

 

09.03.2010 Die vierte Änderung des B-Plans Nr. 70 der Stadt Eutin, der die Rodung des Brutgehölzes einer Saatkrähenkolonie auf dem Klinikgelände am Kleinen Eutiner See vorsieht, steht weiter in der Kritik.Rückenwind erhalten Krähen und Natur- schützer nun durch die obere Natur- schutzbehörde des Landes, die vom NABU Eutin um eine rechtliche Bewertung der Planung gebeten worden ist.In seiner Stellungnahme stellt das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) fest, dass der von Seiten des Vorhabenträgers vorgelegte artenschutzrechtliche Fachbeitrag „in Teilen nicht nachvollziehbar“ sei und die Auswirkungen der Baumaßnahme auf die Vögel „nicht vollumfänglich plausibel dargestellt“ würden. Lesen Sie mehr!

Oscar Klose dankt Gudrun Griep für die llange Vorstandsarbeit. Ihr Nachfolger ist Dirk Stahnke (re.) - Foto: J.Sommerfeld Oscar Klose dankt Gudrun Griep für die llange Vorstandsarbeit. Ihr Nachfolger ist Dirk Stahnke (re.) - Foto: J.Sommerfeld

NABU kritisiert weitere Demontage des Naturschutzes -Oscar Klose bleibt Vorsitzender,  Dirk Stahnke ist neuer Schriftführer

 

04.03.2010. Deutliche Kritik an dem von der Kieler Regierungskoalition vorangetriebenen Abbau der Naturschutzstandards äußerte NABU-Vorsitzender Oscar Klose im Rahmen der Mitgliederversammlung der Gruppe Eutin.  Kritisch wird auch die weitere großflächige Ausweisung von Eignungsflächen für die Windenergienutzung und andere Großprojekte wie die „Riesenphotovoltaikanlage“ bei Bujendorf gesehen. In den  Vorstandswahlen wurde Oscar Klose einstimmig im Amt bestätigt und wird den Verein für vier weitere Jahre führen. Neuer Schriftführer ist Dirk-Christian Stahnke aus Eutin, der bereits seit einem Jahr als Beisitzer den Vorstand unterstützt. Seine Amtsvorgängerin Gudrun Griep hat nach eineinhalb Jahrzehnten der Vorstandsarbeit ihr Amt zur Verfügung gestellt, wird aber die Amphibienschutzprojekte in Braak und Klenzau weiterhin betreuen. Lesen Sie mehr!

NABU-"Scout" Rainer Kahns weiht die Schüler in die Geheminisse des Fährtenlesens ein NABU-"Scout" Rainer Kahns weiht die Schüler in die Geheminisse des Fährtenlesens ein

 Junge Fährtensucher unterwegs – NABU und Wisserschüler suchen Spuren in der Winterlandschaft

 

26.02.2010. Gerade noch rechtzeitig vor dem Einsetzen starken Tauwetters nutze die Klasse 5 b der Wilhelm-Wisser-Schule aus Eutin mit ihrer Biologielehrerin Sylvia Schleeh den schon reichlichen nassen Schnee für eine Exkursion der besonderen Art. Unter Leitung von NABU-“Fährtenleser“ Rainer Kahns lernten die 23 Schülerinnen und Schüler in der Feldflur am Rande Eutins die unterschiedlichsten Tierspuren in der Winterlandschaft zu unterscheiden. Lesen Sie mehr! 

Der Grünfink ist ein typischer Körnerfresser - Foto: O.Klose Der Grünfink ist ein typischer Körnerfresser - Foto: O.Klose

Winterhilfe für Drossel & Co. - NABU gibt Tipps zur Vogelfütterung

 

05.Januar. Rechtzeitig zum Wintereinbruch gibt der NABU-Eutin Tipps zur Fütterung der heimischen Vögel. Die winterliche Vogelfütterung macht vielen Menschen Spaß und bietet gute Gelegenheiten, verschiedene Vogelarten aus der Nähe zu beobachten. So vermittelt die Winterfütterung Naturerleben und Artenkenntnis. NABU-Vogelexperte Oscar Klose: „Eine maßvolle Vogelfütterung ist durchaus sinnvoll. Hierbei gibt es aber einige Regeln zu beachten, damit sich die Fütterung nicht nachteilig auf die gefiederten Wintergäste auswirkt.“ Lesen Sie mehr  !