Beiträge aus 2009

Gemeinsam wird der Anbringungsort festgelegt - Foto: O.Juhnke Gemeinsam wird der Anbringungsort festgelegt - Foto: O.Juhnke

Neuer Schleiereulenkasten in Dunkelsdorf - NABU schafft Brutplatz für nächtliche Jöäger

 

26.11.2009. Nachdem der NABU Eutin schon in anderen Regionen des Kreises den Schleiereulen erfolgreich unter die Schwingen gegriffen hat, sollen nun auch die nächtlichen Jäger in Dunkelsdorf einen maßgeschneiderten Nistplatz erhalten. So ist am vergangenen Wochenende vom Eulenexperten des NABU Eutin, Burkhard Bünning, ein in eigener Handarbeit gebauter Schleiereulenkasten auf dem Bauernhof von Hans-Werner und Gundula Zuther in Dunkelsdorf aufgehängt woden. Nach gemeinsamer Festlegung des optimalen Platzes war die Montage, dank des von Herrn Zuther aufgestellten Baugerüstes ein Kinderspiel. Lesen Sie mehr

Der NABU fordert Bleiberecht für die Saatkrähen - Foto: O.Klose Der NABU fordert Bleiberecht für die Saatkrähen - Foto: O.Klose

 

NABU fordert Bleiberecht für Saatkrähen - Naturschützer mahnen flächensparende Bebauung am Krankenhaus an

 

12.11.2009. Die 4. Änderung des B-Plans Nr. 70 der Stadt Eutin, der den Eutiner Sana-Klinikein eine großzügige Expansion ermöglichen soll, stößt beim NABU auf heftige Kritik. 

Ins Visier der Naturschützer ist dabei insbesondere die Absicht des Vorhabenträgers geraten, den ca. 9.000 m2 großen Eschenbestand im Süden des Plangebietes zu roden und damit mehr als 300 Saatkrähenbrutpaare zu vertreiben. Lesen Sie hier mehr! 

Auswirkungen auf die Natur noch unbekannt - Foto: wikipedia Auswirkungen auf die Natur noch unbekannt - Foto: wikipedia

Solarpark bei Bujendorf- NABU fordert Planung mit Augenmaß


19.09.2009. Die Pläne, bei Bujendorf einen Solarpark mit einer Größe von mehr als 100 ha zu errichten, stoßen beim NABU Eutin auf Kritik. Zu viele Fragestellungen zu den Auswirkungen solcher Anlagen auf Natur und Umwelt seien noch gänzlich ungelöst, teilte der Verband in einer Presseerklärung mit.

 

NABU-Vorsitzender Oscar Klose zeigt sich äußerst besorgt: „Bei aller Sympathie für diese Form der Energiegewinnung wird bei dieser Dimension das Maß des guten Gewissens Machbaren deutlich überschritten. Eine Ausweisung von Flächen dieser Größenordnung ist angesichts der vielen Fragezeichen z.B. bezüglich der Auswirkungen auf Vögel mehr als fahrlässig.“ Lesen Sie hier mehr zum Thema.

Zu Unrecht verteufelt - Jakobskreuzkraut - Foto: O.Klose Zu Unrecht verteufelt - Jakobskreuzkraut - Foto: O.Klose

Jakobskreuzkraut - Kein Grund zur Panik !

 

17.08.2009. Wie in jedem Jahr häufen sich auch derzeit wieder die Horrormeldungen zum Jakobskreuzkraut, auch Jakobsgreiskraut genannt. Doch sind die Rufe der Pflanzenschutzlobby und Tierhalterverbände nach einer flächigen Bekämpfung des attraktiven Korbblütlers wirklich berechtigt ? Informieren Sie sich hier

N3-Wetterfee Lina Reinberg mit Laubfrosch auf dem Finger - Foto: O.Klose N3-Wetterfee Lina Reinberg mit Laubfrosch auf dem Finger - Foto: O.Klose

Laubfrösche des NABU unterstützen N3-Wetter-frösche

 

18.07.2009. Die Laubfrösche, die in der Eutiner Aufzuchtstation des NABU derzeit auf Ihre Freilassung warten, erhielten heute prominenten Besuch. Für ihre Wochenendwetter-Prognose holte sich Lina Reinberg, die Wetterfee desSchleswig-Holstein Magazins, die Unterstützung unserer kleinen grünen Hüpfer.

Kaulquappen im Visier von Kameramann Rainer Krause - Foto: O.Klose Kaulquappen im Visier von Kameramann Rainer Krause - Foto: O.Klose

Nach Abschluss des rund dreistündigen Drehs, bei dem Tiere in allen Entwicklungs-stadien von der Kaulquappe bis zum erwachsenen Laubfrosch ausgiebig ins Visier genommen wurden, wurden die amphibischen Laiendarsteller gemeinsam auf den Viehdiecks-wiesen in die Freiheit entlassen. Abschließendes Votum aller Beteiligten: Die Kleinen haben wirklich schauspielerisches Talent

Großer Bahnhof im Dodauer Holz - Foto: G.Augustin Großer Bahnhof im Dodauer Holz - Foto: G.Augustin

Nach 75 Jahren wieder Laubfrösche im Dodauer Holz - NABU, Marius-Böger-Stiftung und Revierförsterei Dodau starten Artenschutzprojekt

 

17.07.2009. Rund 75 Jahre ist es her, dass im Umfeld des FFH-Gebietes Dodauer Holz Laubfrösche beobachtet wurden. Dank eines Gemeinschaftsprojektes des NABU, der Marius-Böger-Stiftung und der Revierförsterei Dodau gibt es den grünen Hüpfer nun wieder auch in diesem Teil Ostholsteins. Nachdem zwei ehemalige Fischteiche, die durch hohen Karpfenbesatz und Europhierung für Amphibien nur noch geringen Wert hatten durch den Einbau von Ablasseinrichtungen deutlich aufgewertet worden sind, sind damit die Voraussetzungen für eine Wiederansiedlung geschaffen worden

 

Fritz Heydemann von der Marius-Böger-Stiftung und Revierleiter Peter Hundrieser sagen den kleinen Fröschlein Lebewohl - Foto: G. Augustin Fritz Heydemann von der Marius-Böger-Stiftung und Revierleiter Peter Hundrieser sagen den kleinen Fröschlein Lebewohl - Foto: G. Augustin

Und so sind in den vergangenen Tagen rund 1.100 von den ehrenamtlichen "Froschvätern" des NABU aufgezogene kleine Laubfrösche in den sanierten "Wiesenteich" entlassen worden. Mit etwas Glück lassen die ersten frühreifen Schreihälse schon im nächsten April ihre markanten Balzrufe im Dodauer Holz hören. Die Projektträger hoffen, dass sich die Art mittelfristig von dort in weitere amphibienfreundliche Bereiche in der Umgebung ausbreitet.

Fit für die Freiheit - Foto: O.Klose Fit für die Freiheit - Foto: O.Klose

Geeignete Laubfrosch-lebensräume sind zum Beispiel das Umfeld des wieder-hergestellten Dodauer Sees sowie die Malenter Au.

Amphibienkampagne in Hamburg zu Gast

15.07.2009 Die
Amphibien-kampagne des NABU wird zunehmend auch überregional wahrgenommen. Einer Einladung der Terrarien-Freunde Hamburg folgend haben wir die Ziele und erste Erfolge unserer Projekte vor rund 80 interesierten Reptilien- und Amphibienfreunden vorgestellt. Am Ende des Abends war dann auch die Spendendose prall gefüllt; insgesamt 100 € kamen zusammen. Der NABU sagt im Namen von Laubfrosch & Knobluchkröte "Dankeschön". Lesen Sie hier einen kurzen Rückblick auf die Veranstaltung.

Viel Wissenswertes zu Laubfrosch & Co. erfuhren die Kinder von NABU-Amphibienfachmann Oscar Klose - Foto: N.Mäkel Viel Wissenswertes zu Laubfrosch & Co. erfuhren die Kinder von NABU-Amphibienfachmann Oscar Klose - Foto: N.Mäkel

Artenschutz hautnah - Ratekauer Grundschüler beim NABU zu Gast

Mit dem Laubfrosch auf Tuchfühlung gehen konnten Mitte der vergangenen Woche die Kinder der Klasse 2a der Grund- und Hauptschule Ratekau. Nach einem Besuch der Hundertwasser-Ausstellung im Ostholstein-Museum waren die Kinder beim NABU Eutin zu Gast und besichtigten die Eutiner Aufzuchtstation für bedrohte Amphibienarten. Höhepunkt war dabei die Fütterung von rund 2.000 Laubfrosch-Kaulquappen, die für eine Wiederansiedlung in verschiedenen Naturschutzflächen im Kreisgebiet seit Ende April vom NABU aufgezogen werden. Dabei waren nicht nur Tiere in allen Entwicklungsstadien vom „Zweibeiner“ bis zum fertigen Frosch zu bestaunen, sondern es gab auch viel Wissenswertes rund um den Amphibienschutz zu erfahren.

 

Fotoshooting mit Rotbauchunke - Foto: R.Kahns Fotoshooting mit Rotbauchunke - Foto: R.Kahns

NABU und Kommunen für Rotbauchunke & Co. - Neues Unkenparadies vor den Toren Eutins vorgestellt

 

23.Juni 2009. Gestern wurde im Beisein der Bürgermeister Dirk Maas (Gemeinde Süsel) und Klaus-Dieter Schulz (Stadt Eutin) das neue "Unkenparadies" vor den Toren Eutins der Öffentlichkeit vorgestellt.Der NABU Eutin hatte im vergangenen Frühjahr insgesamt 7 neue Laichgewässer für die Rotbauchunke angelegt. Die beiden Kommunen haben dafür ihre am Stadtrand gelegenen Ausgleichsflächen zur Verfügung gestellt, auf denen nun über das Ausgleichserfordernis hinaus die Baggerschaufel richtig hingelangt hat. Die Kosten für die Gewässeranlagen in Höhe von rund 8.700 € wurden je zur Hälfte von der Stadt Eutin sowie vom Kreis Ostholsteingetragen.

Rotbauchunke - Foto: O.Klose Rotbauchunke - Foto: O.Klose

Höhepunkt der Besich-tigungstour war zweifellos das sehr vergnüg-liche Fotoshooting mit einer echten Rotbauchunke, die die meisten der Gäste in freier Wildbahn wohl noch nie zu Gesicht bekommen haben. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die Maßnahmen!

In Dunkelsdorf ausgesetzt - Rotbauchunke - Foto: O.Klose In Dunkelsdorf ausgesetzt - Rotbauchunke - Foto: O.Klose

Wieder illegale Amphibien-

aussetzung in Ostholstein 

 

04.Juni 2009. Nachdem bereits im Jahr 2007 quasi aus dem "Nichts" -die nächsten Vorkommen sind mehr als 10 km entfernt- am südöstlichen Stadtrand eine fünfköpfige Rufgruppe von Laubfröschen auftauchte, gibt es nun erneut Hinweise auf illegale Aussetzungen. So wurde in Dunkelsdorf (Gemeinde Ahrensbök) in einem Klärteich vor wenigen Wochen eine rufende Rotbauchunke entdeckt. Da die nächsten Vorkommen in Eutin rund 25 km entfernt sind, ist auch hier von einer Aussetzung auszugehen. Offenbar hat sich bei einigen vermeindlichen "Tier- und Natrufreunden" noch immer nicht die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Aussetzen von Amphibien - mit Ausnahme behördlich genehmigter Artenschutzvorhaben- streng verboten ist.

Rotmilane sind kollisionsgefährdet - Foto: B.Steffen Rotmilane sind kollisionsgefährdet - Foto: B.Steffen

Ausweitung der Wind-kraftnutzung – NABU mahnt sorgsamen Umgang mit  Artenschutz an


04. Juni 2009.Auf den vor wenigen Tagen im Kreis Stormarn mit einer Windkraftanlage kollidierten Rotmilan reagiert der NABU Eutin besorgt. Angesichts der gegenwärtig von den Kommunen mit Hochdruck betriebenen Planungen für die Ausweisung neuer Eignungsflächen ist ein sorgsamer Umgang mit dem Artenschutz dringend von Nöten. Bei aller Sympathie für die Wind-energienutzung muss die Ausweisung weiterer Flächen mit Augenmaß geschehen, damit sie sich im Hinblick auf den Artenschutz nicht als Bumerang erweist.Lesen Sie
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